Archiv des Autors: Stephie

[DiY] Bodybutter

Zutaten:

  • 100 g Sheabutter
  • 50g Kakaobutter
  • 50g Bienenwachs
  • 100ml Mandelöl oder Jojobaöl (bei empfindlicher Haut oder besonders trockene Haut)
  • 1 TL Speisetsärke
  • Ätherisches Öl oder Parfumöl
  • Silikonförmchen

Das Bienenwachs im Wasserbad schmelzen. Gleichzeitig die restlichen Zutaten in den Ofen stellen und bei 40 °C schmelzen. Gelegentlich gut umrühren. Das geschmolzene Bienenwachs dazu geben und weiter im Ofen verschmelzen lassen. Das Bienenwachs wird auf Grund des Temperaturunterschiedes zunächt klumpen, das ist aber nicht schlimm. Das schmelzen kann lange dauern, aber nicht die Geduld verlieren und nicht den Ofen hochdrehen, es lohnt sich. 😉

Ist alles zu einer klumpenfreien Flüssigkeit zusammengeschmolzen, kann es aus dem Ofen genommen werden. Gebt nach Belieben ein paar Tropfen (10 sollten ausreichen) ätherisches Öl dazu und gießt alles in Silikonförmchen. Die Masse reicht für ca. 30 Stück (je nach größe der Formen)

Die Zutaten bekommt ihr alle bei Dragonspice

Viel Spaß damit und ich würde mich über Berichte freunen, wie es bei Euch klappt.

Sinn und Unsinn von „China-Böllern“

Wer kennt sie nicht, die zylinderformigen Sprengkörper die drei Sekunden nach der Anzündung mit beträchtlichem Krach auseinander springen aber sonst keine visuellen Effekte haben. Die immer beliebter werdenden China-Böller. Diese sind mitlerweile legal geworden. Ihre früheren gefährlichen Ruf haben sie nun an die „Polen-Böller“ abgetreten. Weiterlesen

Klatsche für Lyck-Piehl

Ich habe mir in den letzten Tagen mal wieder eine CAVALLO gekauft. Wer diese Zeitschrift kennt weiß, dass jeden Monat Reitschulen in einer Umgebung getestet werden. Diesesmal war endlich der Turnierstall Lyck-Piehl dran. Ich habe lange in der Nähe von diesem Hof gewohnt und habe ihn ab und an besucht. Eine Bekannte von mir hatte auch einmal dort ihr Pferd zu stehen.

Dieser Stall ist ein Bilderbuchbeispiel dafür wie man Pferde nicht halten und behandeln sollte. Die Reitstunden gleichen einer Massenabfertigung, viele Pferde sind abgemagert und fressen Heu, dass im Schlamm liegt, ganz besonders wenn weniger schönes Wetter ist. Auch die „Chefs“ dieses Hofs reiten nach der alten Schule gut, gehen aber gerade im Sattel recht brutal mit ihnen um.  Dazu gehören vor allem die „berühmte“ Rollkuhr und Riegeln. Ein für mich erschütterndes Erlebnis ereignete sich mal im Sommer: Der Herr des Hauses ritt einen wunderschönen Rappen im Springen. Er hat das Pferd mit den Zügeln extremst an die Brust gezogen. Wurde eine Stange gerissen, hat das Tier Schläge mit der Gerte kassiert. Nach seinem Ritt war das Pferd pitschnass und machte auf mich einen aufgeregten und unglücklichen Eindruck.
Das war jedoch noch nicht genug. Am Rand des Reitplatzes saßen einige „Reitermädels“ die ihn bewunderten. Nach dem Ritt hatte eine die „Ehre“ das Pferd trocken zu reiten. Von full power auf stop. Super für den Kreislauf des Pferdes. Abgesehen davon, dass unser „Sportreiter“ wohl zu fein war, seinem Partner wenigstens einen entspannten Trainingsabschluss zu geben, empfand ich es als unverantwortlich eine Anfängerin auf einen Feuerstuhl zu setzen…

Meine negativen Eindrücke von dem Hof wurden nun offiziell durch den CAVALLO-Artikel der Ausgabe Januar 2011 bestätigt. Lediglich das Schulpferd hat ein halbes Hufeisen (zwischen keine Empfehlung und Durchschnitt) bekommen. Die Punkte Reitlehrer (Frau Gabriele Lyck-Piehl persönlich), Reitbetrieb und Preis-Leistungs-Verhältnis haben „keine Empfehlung“ bekommen. Nach meinen Beobachtungen kommt das bei der CAVALLO höchst selten vor. Einige Zitate aus diesem Artikel:
„Petruschka (Schulpferd) hat nur an einer Stelle ausgeprägte Muskeln: am Unterhals“. Und meine lieblings Bildunterschrift, die die Verhältnisse auf diesem Hof sehr passend beschreibt: „Frische Luft und Kontakt zu Artgenossen sind nicht alles für eine ordentliche Pferdehaltung: die Ofenställe bieten kaum trockene Plätze, rangniedrige Pferde stehen im Nassen. Das Heu liegt am Testtag im Matsch und verschlammt.“

Endlich gelangt das mal an die Öffentlichkeit. Vielen Dank CAVALLO für diesen Artikel.

Kleines Photoupdate zu den beiden angesprochenen Schimmelstuten. Diese Photos sind nicht von mir, sindern von den Inhabern des Stalls selbst ins Netz gestellt worden.

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Ich würde zumindest auf den Rücken dieser beiden Tiere keinen Sattel mehr legen.

Noch ein kleines Update:
Da es in den Kommentaren wiederholt um das Thema der Verpflichtungen der RBs auf dem Hof ging und sich einige darüber gestritten haben, ob das bereits Kinderarbeit ist oder nicht, hier dazu ein Artikel von Dennis zur rechtlichen Grundlage zu dem Thema: Kinderarbeit auf dem Reiterhof?

[Review] Dr.Hauschka

Hier habe Euch schonmal von der Pflegeserie von Dr.Hauschka berichtet. Jetzt kommt dazu eine Review.

Tatsächlich ist die Waschcreme und die Tagescreme von Dr. Hauschka bereichts alle… Leider hat die Serie nicht so lange gehalten, wie ich es erwartet hatte.

Aber dafür habe ich jetzt einen Anlass eine Review zu der Pflegeserie von Dr.Hauschka zu schreiben:

Waschcreme:
Ich fand sie sehr angenehm auf der Haut. Sie reinigt und pflegt meiner Meinung nach recht gut, aber sie trocknet auch etwas die Haut aus, was für mich dann nicht so passend war.

Reinigungsmilch:
Für mich ist die Milch durchgefallen. Sie reinigt die Haut kaum und auch zum Make-Up entfernen taugt sie nicht viel, da geht die Reinigung mit Vaseline wesentlich schneller und ist billiger. Das einzig positive daran ist wohl, dass sie nicht in den Augen brennt. Außerdem lässt sich gut ein sechstel nicht mehr bequem aus der Flasche abpumpen. Ich werde den Rest noch verbrauchen und dann die Finger davon lassen. Aber vielleicht lässt sich die Flasche nochmal benutzen, die ist mit das Schönste an der Milch.

Gesichtstonikum:
Mein absolutes Highlight dieser Serie. Erst einmal hält es wohl ewig, es ist immernoch fast die Hälfte in der Flasche und das nach vier Monaten. Sie pflegt die Haut gut und unterstützt die Eigenhautgeneration. Sie gibt ein wunderbar frisches und schützendes Gefühl auf der Haut. Einfach toll. Im Sommer ist das bestimmt auch eine angenehme Erfrischung.

Tagescreme Quitte:
Die Creme ist auch recht angenehm, aber sie ist doch ziemlich reichhaltig. Für mich zu reichhaltig. Und sie zieht recht schlecht ein. Mir persönlich ist das egal, weil ich dann eh erst einmal frühstücke. Sie pflegt ganz gut, aber das Geld ist sie nicht unbedingt wert.

Sumasumarum lohnt sich die gesamte Serie nicht unbedingt, es sei denn, man hat wirklich kaum Hautschwierigkeiten.

Dazu muss ich sagen, dass ich vermutlich sensible Haut habe. Von daher war die Serie eh nicht für mich geeignet, außer die Renigungsmilch und das Tonikum und dafür lohnt es sich nicht.

[DiY] Badebomben

Kleine sprudelnde Badebomben ganz einfach selber machen:

Zutaten:

  • 100 g Natron
  • 50 g Zitronensäure
  • 50 g Stärke
  • 60 g Kakaobutter (oder 40 g Sheabutter)
  • etwas Meersalz (nach Belieben und Konsistenz)

zur Deko (optional):

  • Lebensmittelfarbe
  • Ätherisches Öl oder Parfumöl (wichtig: kein Duftöl!)

Kakaobutter im Wasserbad schmelzen (Wasser sollte nicht kochen) und nebenbei die anderen Zutaten in einer Schüssel gut verrühren. Eventuell einen Atemschutz wegen der Zitronensäure verwenden. Ist die Zitronensäure in Kristallform, ist das aber nicht unbedingt notwendig (einfach nicht die Nase zu tief in die Schüssel halten 😉 ).
Ist die Butter geschmolzen kann man schonmal die Farbe hinzugeben, damit die etwas mit erwärmt wird. Die Flüssigkeit in die Schüssel geben und alles gut verrühren. Sollte die Masse zu flüssig sein (es sollte eine Formbare Masse werden) könnt ihr noch Meersalz hinzugeben. Danach einige Tropfen Öl dazugeben (zwischdurch mal dran riechen, damit es nicht zu viel oder zu wenig wird).

Die Masse entweder in Silikoneiswürfelförmchen füllen oder mit der Hand Kugeln formen. Die Badebomben für 20 Minuten in den Gefrierschrank schieben und fertig.

Hier findet ihr die Zutaten:
Natron und Zitronensäure: Ahlers Gewürze
Kakaobutter und Ätherische Öle:  Dragonspice

Silikonförmchen findet ihr zum Beispiel bei IKEA. Stärke ist in jeder Kaufhalle finden, ob Mais oder Kartoffelstärke ist egal.

Wir sind ja so faule Studenten – tatsächlich?

Grund für meine Meldung ist dieser Artikel von SpiegelOnline:

Erschöpft vom Bummeln

Ich fühl mich veralbert:  „Der mittlere Aufwand fürs Studium liegt bei 26 Wochenstunden – und auch das nur, weil einzelne besonders arbeitsame Geister den Durchschnitt heben.“ Was für Zahlen nimmt diese Studie denn als Grundlage? Hier mal meine Arbeitsstunden im Semester bei drei Mathe-Fächern:

Pro Fach: 8h Anwensenheit in der Uni + 6h Zeit und die Hausaufgaben zu erledigen (das schwankt, aber im Mittel kommt das hin, zur Zeit der Coma is es fast zu wenig)
Das macht: 3*(8+6) =42 Stunden reine Arbeitszeit für die Uni und da ist das lernen und begreifen des Stoffes nicht vollständig enthalten.
Ich arbeite ja noch nebenbei an der Uni, also kommen noch ca. 13 h pro Woche dazu.

Macht also insgesamt 55h!

Aber wir haben ja noch die Vorlesungsfreihe Zeit: Ja, Vorlesungsfrei heißt aber nicht, dass wir nix zu tun hätten. Vor den wichtigen Modulprüfungen lerne ich 2-4 Wochen im Schnitt nochmal 5h pro Tag, jedoch ist das keine Büroarbeit, das ist geistiger Hochleistungssport. Außerdem noch die Scheinprüfungen, die immer am Ende des Semesters anfallen: zusätzliche Arbeitsbelastung von 2-3h pro Tag, z.T. noch in der Vorlesungszeit.

Nun wissen die meisten, dass ich nicht zu den super fleißigen Menschen zähle, die diesen Durchschnitt angeblich so hochziehen. Ich müsste noch viel mehr machen, desswegen bin ich ja auch nur ein „Durchschnitts-Mathematik-Student“.

Zweiter sehr ärgerlicher Punkt: die Berechnung, dass Studenten ja auch nur eine 40h Woche zugemutet wird.
Der Spiegel nimmt dazu die sogenannten Leistungspunkte als Grundlage. Ein LP entspricht 30 Arbeitsstunden. Ein Student soll im Semester 30 LP machen, daher entstehen die 1800 h im Jahr. Wie der Spiegel auf die 7 Woche Urlaub kommt ist mir schleierhaft. Damit kommt man sicherlich im Durchschnitt auf eine 40h-Woche, doch was hilft mir der Durschschnitt von „angedachten“ Arbeitsstunden? Die Realität sieht in meinem Studium zumindest ganz anders aus. Diese theoretischen Arbeitsstunden entziehen sich jeder Grundlage, ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie diese Berechungen zustande kommen.

Dann noch zur Arbeit neben dem Studium: Im Durschschnitt Arbeiten Studenten wohl 6,4 h pro Woche und auch hier wird der Durchschnitt nur von fleißigen Leuten hochgezogen. Super, eine Statistik über die Arbeitsstunden, die die Studenten einbezieht, die nicht arbeiten, weil sie Bafög bekommen oder von den Eltern finanziert werden. Wieviele Studenten sind denn das? In meinem Umkreis geht etwas die Hälfte der Leute noch nebenbei arbeiten, die müssen dann laut Statistik ja im Durchschnitt ja 13h arbeiten (wie meine Wenigkeit). Naja, sone 53h-Woche ist ja zumutbar, oder nicht?

Ich bin ausgesprochen enttäuscht von dieser Faktenverdreherei und werde jetzt weiter für meine Modulprüfung in Analysis lernen, schönen Dank auch!

Nach langer Suche…

… endlich was schönes gefunden.

Lange war ich auf der Suche nach einer Gesichtspflege, die zu mir passt und nicht nach wenigen Anwendungen meine Haut austrocknet oder sie völlig verfettet.

Dazu erstmal meine Versuche:

Clerasil
Wenn ich mal Pickel hab, dann meist sehr tiefsitzende. Also kam ich auf die Idee die Clerasil Tageswaschcreme zu benutzen. Wer die Werbung dazu nicht gesehen hat: Angeblich soll die ganz sanft zur Haut sein.
Nun ja… Einmal angewendet und die Haut war schon gut entfettet (was ja durchaus Sinn der Sache ist) aber meine Haut war über Nacht dermaßen trocken geworden, dass sie sich derbst schuppte, sie war quasi trotz Creme komplett ausgetrocknet. Es hat ca. 3 Wochen gedauert, bis sich meine Haut mit ganz viel Feuchtigkeitspflege wieder beruhigt hat.

Garnier Hautklar 3 in 1 Waschgel
Das fand ich am Anfang ganz nett.  Ich hatte durchaus das Gefühl, dass es die Haut auch reinigt, aber gesehen hab ich nix. Meine Haut wurde auch nicht weicher.  Ich habs dann auch mit einer Gesichtsbürste probiert, aber auch das hat leider nicht weiter geholfen. Schade…

Tages- und Nachtpflege von Sante
Meine erste Naturkosmetik. Fühlt sich sehr schön auf der Haut an und spendet auch für den ganzen Tag Feuchtigkeit. Die Nacht-/Winterpflege finde ich dabei noch besser als die Tages-/Sommerpflege. Die Tagespflege ist nämlich etwas klebrig, aber man kann sich auch dran gewöhnen. Insgesamt kann ich die Cremes durchaus empfehlen.

Jetzt meine Lösung: Dr. Hauschka
Nun da die anderen Produkte endlich alle waren und ich zufällig in der Bio-Company war, (übrigens: super Bio-Laden 😉 )
hab ich mir ein Dr.Hauschka „Probier- und Reiseset Gesicht“ besorgt und jetzt über 2 Wochen (Ja, so lange hält das und es is noch einiges drin) getestet. Und ich bin begeistert. Meine Haut fühlt sich super weich an und vorhandene Pickelchen (auch tief unter der Haut) sind zurückgegangen oder auch ganz verschwunden.

Die Produkte die ich benutzt habe: Gesichtswaschcreme, Renigungsmich, Gesichtstonikum und Gesichtscreme Quitte. Also das Programm für normale Haut.  Ich kanns nur empfehlen.  Ein Problem gibts dabei: der Preis. Dr. Hauschka is dafür bekannt ziemlich teuer zu sein. Insgesamt kostet das Programm gut 50 € dafür sollte es über ein halbes Jahr halten, da die Produkte sehr ergiebig sind. Wenn ich mir dafür den ganzen Abdeckkram sparen kann, könnte es sich schonwieder rechnen^^