Archiv des Autors: Reni

Glück gehabt. Vermutlich …

Hallo liebe Freunde und Verwandte und zufällige Leser,

ich werde euch hier in den nächsten Monaten ein wenig über mein Auslandssemester in Stettin informieren. Warum? Nun, ich habe ein Talent in Rundmails Leute zu vergessen und ich weiß nicht ob es alle, die ich anschreiben würde interessiert. So kann jeder, der möchte, die Beiträge lesen. Oder halt auch nicht. Um euch einen noch besseren Einblick zu gewähren, werde ich versuchen das Ganze zu visualisieren, indem ich meine gute alte Kamera wieder ausgebuddelt habe. Neun Jahre ist das gute Stück schon alt. Aber sie tuts noch! Und das reicht.

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Katastrophenalarm in Vorpommern

Katastrophenalarm in Vorpommern

Wie in den Medien berichtet wurde, hat es in Vorpommern dieses Jahr geschneit. Eigentlich sollte das keine große Sache sein, allerdings sind wir Pommern hier oben Schnee in diesen Massen nicht gewöhnt! Der unerwartet (vor allem für Bahn und Winterdienste) starke Schneefall sorgte für einige interessante Begebenheiten. Ich habe im inzwischen über vier Wochen andauernden Winter schon mehrere Autos (inklusive meinem) angeschoben. Ich finde es total schön, dass die Leute sich in diesen Situationen gegenseitig helfen! Wenn einer fest sitzt, hilft man. Wenn einer das Auto frei schaufeln, muss hilft man! An dieser Stelle vielen Dank an eine meiner Nachbarinnen! Wenn einer sich waghalsig mit dem Fahrrad vorwärts bewegt, weichen die Fußgänger aus (obwohl sich hier die Frage stellt, ob sie es aus Höflichkeit oder um ihrer eigenen Sicherheit willen tun). Auch in der Uni wird man etwas kulanter. Die Dozenten haben in den letzten Wochen über Verspätungen hinweg gesehen, auch wenn sie offensichtlich nicht auf das Wetter zu schieben waren. Aber das ist auch echt nicht einfach! Ich brauche zur Uni gerade mehr als das doppelte an Zeit! Bei den heftigen Schneefällen in Kombination mit dem hier typischen Wind fühlt man sich wie in der Arktis! Übrigens möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es überproportional oft mittwochs und samstags schneit; Das sind die Wochentage, an denen ich am meisten unterwegs bin! Einen ganz persönlichen Gruß an Daisy und die anderen Tiefdruckgebiete!!! Fast jeder hat sich diesen Winter schon einmal hingelegt (ich in der Petershagenallee, 3 Wochen zierte ein überdimensionaler blauer Fleck mein Knie). Ständig sieht man die Menschen ausrutschen und die Autos durch die Gegend schleichen und rutschen. Zu manch einer Fahrt passt sehr gut die Melodie von „Der Schlittschuhläufer“. Ich finde das alles ganz amüsant. Allerdings gibt es auch Momente, in denen ich genug habe. Am letzten Wochenende mussten wir den Weg zu Rampe frei schippen und als wir abends wieder los fahren wollten, mussten wir wieder schippen! Ein Bild davon seht ihr hier. Und ja, das ist an einem Tag gefallen und verweht worden (der Muskelkater lässt grüßen)!!! Der Parkplatz vor unserer Haustür ähnelt einem Bunker, wer sein Auto nicht unbedingt braucht, lässt es langsam aber sicher im Schnee verschwinden.

Ich habe euch einige Bilder angehangen, die leider nicht das volle Ausmaß zeigen, aber ich versuche noch mehr Fotos zu machen. Da gibt es nur ein Problem: Es schneit!

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Schippen am Samstag.

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Autos verschwinden.

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Die Beimlerstraße, eine von Greifswalds Hauptstraßen.

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Schneeberge überall!

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Morgens das Räumkommando und abends der Rest, der von dieser Arbeit noch zu sehen ist.