Archiv der Kategorie: Wetter

Zu viel Wasser in Lindenberg (Bernauer Straße) [Update]

Auf meinem Nachhauseweg habe ich ein paar Fotos in der Bernauer Straße gemacht, Fußgänger durften freundlicherweise passieren, so dass ich ohne großen Umweg die Bushaltestelle in der Karl-Marx-Straße erreichen konnte, von welcher der 893er Bus als derzeit einzige Linie fährt. Die BVG-Linie 259 fährt derzeit ohne Halt über die Bundesstraße an Lindenberg vorbei.

Ursache der Sperrung waren die durch starken Regen am Wochenende (30./31.7.) verursachten Überschwemmungen.

(Zum Blättern einfach auf das Foto klicken)

Weitere Infos finden sich bei der Märkischen Oderzeitung:

MOZ I: „Land unter“ in Lindenberg
MOZ II: Die Pumpen laufen weiter

[Update 03.08. 8:30]
Die Bernauer Straße ist für den Straßenverkehr wieder freigegeben.
[/Update]

 

 

 

 

 

 

 

Eiszapfen in der Koppenstraße

Über den Winter ist an vielen Stellen bereits zahlreich geschrieben worden, daher dazu nur die Aussage: Auch hier in Berlin liegt Schnee – reichlich. Wir sind uns einig, dass es bereits mehr ist als im Winter 2009/2010.

Eiszapfen Berlin 1

Eiszapfen in der Koppenstraße

Dadurch entstehen nun erneut Probleme, die wir Großstädter im Flachland nicht gewohnt sind. Im letzten Winter habe ich erfahren, dass Eiszapfen durchaus tödlich sein können, wenn sie eine hinreichende Größe kombiniert mit ordentlicher Fallhöhe vorliegt. Vier Aufgänge der Altbaustraßenseite uns gegenüber wiesen heute Eiszapfen in beachtlicher Größe auf: 6 Gruppen mit rund 1m Länge, sowie einige weitere mit Längen um einen halben Meter. Daher informierte ich die Polizei.

Innerhalb weniger Minuten fuhr ein Streifenwagen vor und sicherte nach kurzer Einschätzung der Situation zunächst den Fußweg mit Absperrband. Zudem wurden die ansässigen Gewerbetreibenden informiert und überzeugten sich erst einmal selbst von der Situation. Ich muß sagen, dass ich selbst diesen Winter noch keinen Blick an Fassaden hochgeworfen habe, an denen ich vorbeigegangen bin – warum auch. Leider scheint die rechtliche Lage so zu sein, dass jeder Fußgänger eine Teilverantwortung trägt. Also nicht unter überhängendem Schnee oder unter Eiszapfen durchlaufen darf.

Eiszapfen Berlin 2

Eiszapfen in der Koppenstraße

Zurück zur Koppenstraße. Etwa 30 Minuten nach der Polizei kam ein Löschfahrzeug der Feuerwehr mit 6-7 Mann. Das hat mich zunächst verwirrt, bis es gelang, einen Mieter in einer der Wohnungen unter dem Dach anzutreffen. Ein Feuerwehrmann lehnte sich aus dem Fenster und nutzte eine verlängerte Stange, um einige Eiszapfen abzuschlagen. Das Aufprallgeräusch des Eises war trotz geschlossenem Fenster deutlich.

Da die meisten Mieter der oberen Wohnungen nicht zu Hause waren, hängt derzeit ein großer Teil der Eiszapfen weiterhin. Zudem ist der Fußweg gesperrt. Das führt dazu, das die Fußgänger teilweise die glatte und ohnehin schon enge Straße benutzen – leider nicht gerade die angestrebte Verbesserung der Sicherheit.

Katastrophenalarm in Vorpommern

Katastrophenalarm in Vorpommern

Wie in den Medien berichtet wurde, hat es in Vorpommern dieses Jahr geschneit. Eigentlich sollte das keine große Sache sein, allerdings sind wir Pommern hier oben Schnee in diesen Massen nicht gewöhnt! Der unerwartet (vor allem für Bahn und Winterdienste) starke Schneefall sorgte für einige interessante Begebenheiten. Ich habe im inzwischen über vier Wochen andauernden Winter schon mehrere Autos (inklusive meinem) angeschoben. Ich finde es total schön, dass die Leute sich in diesen Situationen gegenseitig helfen! Wenn einer fest sitzt, hilft man. Wenn einer das Auto frei schaufeln, muss hilft man! An dieser Stelle vielen Dank an eine meiner Nachbarinnen! Wenn einer sich waghalsig mit dem Fahrrad vorwärts bewegt, weichen die Fußgänger aus (obwohl sich hier die Frage stellt, ob sie es aus Höflichkeit oder um ihrer eigenen Sicherheit willen tun). Auch in der Uni wird man etwas kulanter. Die Dozenten haben in den letzten Wochen über Verspätungen hinweg gesehen, auch wenn sie offensichtlich nicht auf das Wetter zu schieben waren. Aber das ist auch echt nicht einfach! Ich brauche zur Uni gerade mehr als das doppelte an Zeit! Bei den heftigen Schneefällen in Kombination mit dem hier typischen Wind fühlt man sich wie in der Arktis! Übrigens möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es überproportional oft mittwochs und samstags schneit; Das sind die Wochentage, an denen ich am meisten unterwegs bin! Einen ganz persönlichen Gruß an Daisy und die anderen Tiefdruckgebiete!!! Fast jeder hat sich diesen Winter schon einmal hingelegt (ich in der Petershagenallee, 3 Wochen zierte ein überdimensionaler blauer Fleck mein Knie). Ständig sieht man die Menschen ausrutschen und die Autos durch die Gegend schleichen und rutschen. Zu manch einer Fahrt passt sehr gut die Melodie von „Der Schlittschuhläufer“. Ich finde das alles ganz amüsant. Allerdings gibt es auch Momente, in denen ich genug habe. Am letzten Wochenende mussten wir den Weg zu Rampe frei schippen und als wir abends wieder los fahren wollten, mussten wir wieder schippen! Ein Bild davon seht ihr hier. Und ja, das ist an einem Tag gefallen und verweht worden (der Muskelkater lässt grüßen)!!! Der Parkplatz vor unserer Haustür ähnelt einem Bunker, wer sein Auto nicht unbedingt braucht, lässt es langsam aber sicher im Schnee verschwinden.

Ich habe euch einige Bilder angehangen, die leider nicht das volle Ausmaß zeigen, aber ich versuche noch mehr Fotos zu machen. Da gibt es nur ein Problem: Es schneit!

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Schippen am Samstag.

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Autos verschwinden.

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Die Beimlerstraße, eine von Greifswalds Hauptstraßen.

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Schneeberge überall!

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Morgens das Räumkommando und abends der Rest, der von dieser Arbeit noch zu sehen ist.